In den Jahren 2019/2020 wurde voll umfänglich an einer Aktualisierung des SVS-Schanzenkonzepts gearbeitet. Zusammen mit den Leistungssportverantwortlichen im Skiverband Sachsen, dem Deuschen Skiverband sowie den sächsischen Talentstützpunkten wurde die bestehenden Katalogisierung der Skisport- & Schanzenanlagen im Freistaat Sachsen überarbeitet und aktualisiert. Unter dem Schwerpunkt der nachwuchsleistungssportlichen Ausrichtung des Freistaats Sachsen konnte sich auf eine Priorisierung der aktuell vorhandenen Schanzenanlagen abgestimmt werden. Das SVS-Schanzenkonzept und die Priorisierung dieser Sportanlagen bildet dabei die Grundlage für die Entscheidung investiver Maßnahmen zu Rekonstruktionen und Instandsetzungen von Schanzenanlagen in Sachsen. 

Dabei kommt den Schanzenanlagen an den sächsischen Bundesstützpunkten die höchste Priorisierung zu Gute, da hier eine Nutzung ausschließlich aus leistungssportlicher Sicht erfolgt, diese für die sportliche Ausbildung von Kadersportlern Grundvoraussetzung ist und internationale Wettkampfveranstaltungen in Sachsen sichert.
In zweiter Priorisierung folgen alle Anlagen sächsischer Talentstützpunkte und -vereine, welche im Zuge des Nachwuchsleistungssports der Sportarten Skisprung & Nordische Kombination elementaren Ausbildungscharakter haben.
Nachrangig wurden Schanzenanlagen in dritter Priorisierung eingestuft, welche weder unter nachwuchsleistungssportlichen Gesichtspunkten genutzt, noch durch Skivereine im Sinne der sportlichen Ausrichtung des Skiverbandes Sachsen betrieben werden.

Im SVS-Schanzenkonzept werden insgesamt 59 Skisprungschanzen im Freistaat Sachsen betrachtet und bewertet.